Heimat in der Ferne

Beim zweiten Mal gefällt mir Cusco noch besser. Vielleicht weil ich mich schon auskenne und die besten Plätze kenne. Jedenfalls war diese Stadt genau der richtige Ort um die Reise in Lateinamerika zu beenden. Ich habe in den vergangenen Tagen noch eine Walking-Tour gemacht – bei welcher sehr viel Information über die Geschichte Perus vermittelt wurde – das Inka-Museum angeschaut, die Kathedrale am Hauptplatz besichtigt, verschiedene kleine Ruinen rund um Cusco besucht (die ganze Landschaft ist hier von Ruinen gekennzeichnet), lokale Märkte erforscht, zwei kleine Dörfer im heiligen Tal erkundet, im ziemlich nicen Hostel gechillt, zu einer Jesusstatue mit Ausblick spaziert, noch ein letztes Mal in Südamerika gefeiert, noch ein zwei Mitbringsel gekauft, billiges Streetfood/Marketfood gegessen und teures Craftbier getrunken. Also alles recht entspannt. Klar werde ich Südamerika vermissen aber ich freu mich auch schon wieder auf Europa und Hannah und meinen ‘Roadtrip’. Morgen wird leider wieder Mal ein zacher Tag. Früh aufstehen, 7:20 nach Lima fliegen. Dort zwei Stunden Aufenthalt, danach fast zwölf Stunden Flugzeit nach Madrid. In der Hauptstadt Spaniens bin ich für ca 4 Stunden, dann ein letzter drei stündiger Flug nach Teneriffa Nord. Eine Nacht in einem Hostel (Preise sind gleich 2-3 Mal so hoch) und am nächsten Tag am Nachmittag hol ich die Hannah vom Flughafen ab, gemeinsam holen wir dann das bereits gemietete Auto und fahren dann zu einer Unterkunft wo wir die ersten 4 Tage gemeinsam mit Steffie und Kilian verbringen werden.

San Francisco Kirche (hat nur mehr einen Turm weil der zweite 1950 in einem Erdbeben zerstört wurde)

Apropos Erdbeben, hab ich damals erwähnt, dass ich in Arequipa einen Erdbeben gespürt habe? Wir waren gerade alle in der Küche und ich schaute an die Wand gelehnt den Anderen beim Kochen zu (wies sich gehört) und hab die Wand sich bewegen gefühlt. Sicher für 3-6 Sekunden. Die Anderen haben mir aber nicht geglaubt; siehe da, am nächsten Morgen stands in den Nachrichten 🙌🏼.

Getrocknetes Babyllama das als Opfergabe verwendet wird (angeblich werden nur solche Kadaver verwendet, die eines natürlichen Todes starben)

Cooler Torbogen

Überreste des Tempels des bedeutensten Inkas (Inka waren übrigens nur die Könige) Pachacuteq

Eine originale Inkatür (es gab aber damals nur Rahmen ohne Tür), außerdem sieht man wie die Inka Wände bauten (die schön geordneten Steine) und wie die Inka-pable (Spanier) Wände bauten.

Netter Innenhof

Gräber unter der Kathedrale

Einer der Gänge in der Kathedrale

Letztes Abendmahl, jedoch mit Meerschweinchen und Chicha Morrada (Getränk aus rotem/schwarzen Mais)

Die Ruinen in Pisac (oben auf diesem Berg) überblicken den ziemlich touristischen Markt

Craftbier am Hauptplatz, dementsprechend teuer (mit einem der beiden Engländer die mit mir waren hättest dich lange unterhalten können Clemens haha)

Kleine Kirche (überall wo in Cusco Kirchen sind waren früher Tempel) und eine der vielen netten kleinen Gasserln

Ausblick vom Jesus

Falls ich mich richtig erinnere sind das die Überreste des Tempels des ersten Inkas, mit gutem Blick auf die Stadt

Stiegen gibts einige in Cusco (nicht alle so nett wie diese)

Mondtempel in der nähe von Cusco

Ein Denkmal an Tupac, allerdings an den Inka Tupac, welcher als letzter nochmal eine Revolution gegen die Spanier startete.

4 thoughts on “Heimat in der Ferne

  1. 😭letzter blog aus der ferne!
    deine überschriften gefallen mir, kreativ! durch dich hab ich auch lust auf südamerika bekommen!
    interessanter blogeintrag, was du, dank der sprachkenntnisse, alles erfährst!!
    guten flug und schönes wiedersehen mit deinem schwester❤️
    bussi mama
    danke fürs teilhabenlassen an deiner reise😘

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