Gut wieder in Quito angekommen, sind wir Montags vor der Arbeit/Uni (Nachmittagsdienst) brav in die Bibliothek gefahren, um ein bisschen was an der Diplomarbeit weiter zu bringen. Das Motto der restlichen Woche war: chillen, Volleyball, Telefonate in die Heimat.
Am Wochenende hat es uns für eine Nacht in den Nebelwald von Mindo verschlagen. Nach einer relativ kurzen Busfahrt (2,5h), kamen wir Samstag Mittag in dem süßen Dorf an. Unser kleines Hostel wurde von einem sympathischen jungen Kerl betrieben, leider leidet die touristische Branche sehr unter der politischen Situation, weshalb wir die einzigen Gäste waren. Wir legten unsere Sachen nur kurz ab und machten uns auf den Weg was zu Essen zu finden. Wir fanden ein nettes kleines Lokal betrieben von einem älterem persischen Paar und genossen zur Abwechslung die Wahl aus zahlrreichen vegetarischen Optionen. Anschließend bummelten wir ein bisschen durch das Dorf, wurden dann aber von einem Platzregen in ein Cafe getrieben (so ein Pech). Dort erhielten wir gute Empfehlungen um uns den restlichen Tag die Zeit zu vertreiben. Trotz leichtem anhaltendem Regen, zogen wir los um den Wald etwas zu erkunden. Im Endeffekt hat es bald aufgehört/nur mehr getröpfelt und wir waren dafür ganz alleine auf den Wanderwegen unterwegs! Es war ein bezaubernder Wald, gefüllt von Vogelgeräuschen (ein paar haben wir sogar erblickt). Den Abend ließen wir bei ein paar Bier und mittelmäßigem Essen ausklingen.
Am nächsten Tag machten wir noch eine Wanderung entlang vieler Wasserfälle, begleitet von unserem treuen Wegweiser Hans. Als wir erschöpft wieder in dem Dorf ankamen, retraceten wir unsere steps vom Perser zum Cafe. Wir kauften im Dorf noch unser Busticket nach Quito und gingen noch kurz ins Hostel zurück, an dem der Bus sowieso vorbei fuhr. Wir unterhielten uns noch kurz mit dem Gastgeber Mateo und waren beide etwas traurig als wir hörten, dass er das Hostel erst kurz vor dem Gefängnisausbruch eröffnete und zum Beispiel an dem Abend gar keine Gäste hatte :(. Es war ein kurzer Ausflug in die Natur, aber sehr schön und gut tuend.
Nun sitzen wir am Busbahnhof Quitumbe und warten auf den Nachtbus nach Montanita, wo wir bis Sonntag bleiben werden. Sommer, Sonne, Strand, Surfen, Schlafen, Syoga, und mehr 😀 Ich wollte gerade schreiben, dass es das erste Mal ist, das ich in der Nacht vor meinem Geburtstag in einem Zug/Bus/Flugzeug/etc. bin, aber das stimmt gar nicht, in der 7. Klasse verbrachte ich die Nacht im Zug nach Rom. Lustig… Anyways wir freuen uns beide schon sehr (nicht auf die Busfahrt 🫠)
















schön an deinem geburtstag einen blog zu lesen, fotos anzuschauen…feier deinen 25er am strand mit viktoria und vielleicht nicht mit michelada’s, das schmeckt offensichtlich nicht jeder😅 alles alles liebe noch einmal ❤️🍀
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