Es rentado, no sea preocupado

Unser Transportmittel für die letzten beiden Tage war ein VW GOL (sic!). Auto ausborgen in Mexiko bekommt von mir aber nur 2/10 Punkten, would not recommend… Wir wurden 3 Mal von der Polizei aufgehalten und durchsucht – beim 3. Mal kannten wir das Prozedere dann schon auswendig. Einmal hatte ich meinen Pass nicht mit, das andere Mal hatte der Vergessmens weder Pass noch Führerschein mit. Das Ausborgen war auch umständlich und nicht billig, aus Merida raus fahren ist zach und dauert lang, aber das Auto war zumindestens ziemlich in Ordnung. Auch die Straßen waren meistens gut befahrbar. Tanken ist zwar überhaupt nicht teuer (18,55 Pesos = weniger als ein €), da der Racemens aber ist wie er nunmal ist, hatten wir einen Verbrauch von ca 12-13 Liter 🙃.

Die Reise beginnt

Clemens und ich (los hermanos) sind am Donnerstag in der früh mit dem Bus weiter auf die Insel Holbox (Holbosch). Dort war es zwar nicht so ruhig und paradisisch wie erwartet, aber ausgezahlt hat es sich trotzdem. Wir haben Flamingos in freier Wildbahn gesehen, in der Nacht leuchtendes Plankton im Meer bestaunt – wir hatten großes Glück da wir fast Neumond hatten – und Sandstraßen, die nach einer Nacht voller Regen zu Wasserstraßen wurden, begangen.

Jetzt sind wir seit ein paar Tagen (das Zeitgefühl hab ich anscheinend in Wien vergessen) in der wunderbaren Stadt Valladolid. Hier wirkt alles um einiges authentischer als z.B. in Cancún, vor allem die ein- bis zweistöckigen Häuser die wie aus einem Wilden Western geschnitten sind. Heute haben wir uns zwei Drahtesel ausgeborgt und sind – Danke an Helena für den leiwanden Tipp – die Cenoten (sinkholes) in der Umgebung abgeklappert. Im Endeffekt haben wir 6 verschieden gesehen, eine davon sogar mitten in der Stadt, und sind an die 35km unter der mexikanischen gelben Sau geradelt. Morgen werden wir unseren ersten Tempel, Ek Balam, besuchen.

(Clemens im äußerst entspanntem Ort Tekom auf unserer Radtour; leider kann man nur ein Bild pro Post hochladen auf dieser App, vll liegts aber auch am Wlan, Clemens hat aber noch paar Bilder mehr auf seinem Blog)

Erster Tag, erster Eindruck

Mit bisschen Verspätung kam ich kurz nach 8 in Cancún an. Clemens hat schon auf mich gewartet. Wir haben dann nur mehr einen kleinen Snack bei einem Standerl zu uns genommen und sind nach einem langen Reisetag in unserem Hostel schlafen gegangen. Heute sind wir nach dem Frühstück an den Strand gefahren. Der war aber in etwa so wie Jesolo auf Steroids, unglaublich viele riesige Hotelanlagen und ebenso viele Mexikaner die einem Touren oder ähnliches verkaufen wollen. Einmal kurz ins Meer gehüpft; am Strand liegen war nicht wirklich eine Option weil es so heiß und schwül ist.

Fazit: Cancún eher nicht sehenswert.