¡Hola amigo!

Um 6:45 begaben wir uns mitten unter die noch mit dem Aufbau beschäftigten locals. Einige wenige waren schon verkaufsbereit, aber hauptsächlich Stände wo Lebensmittel, oder sonstige Ware die weniger an die Touristen gedacht war, verkauft wurden. Um dem Markt also noch ein kleines bisschen Zeit zu geben um wach zu werden, setzten wir uns erstmal zu einem Frühstück in das Herz des Geländes. Anschließend schlenderten wir durch den immer größer werdenden Markt und bemerkten zugleich, dass er doch nicht ganz so riesig ist wie uns vermittelt wurde.

Es gab zwar allerlei schöne Stoffe und Masken und sonstiges, der Ruhm des Marktes stieg den Preisen allerdings etwas zu Kopf. Zusätzlich war es einem fast unangenehm stehen zu bleiben und die Produkte zu begutachten, denn bereits beim vorbeigehen ertönten die Worte hola amigo und die ersten Verhandlungen liefen bevor man überhaupt bekannt gab etwas kaufen zu wollen. Wir begnügten uns demnach damit nur kreuz und quer zu spazieren, in der Sonne sitzen und zu schauen, einen Kaffee trinken, bis dann so um 10-11 Uhr der Großteil der Touristen kam.

Wir entschuldigten uns kurz von dem Gewusel und erklommen einen nahe gelegenen Hügel auf dem – angeblich – alte Mayaschreine und Rituale zu sehen sind. Falls dies nicht ganz wahrheitsgetreu war, es hat ein bisschen nach irgendwas ausgeschaut, so hatten wir zumindestens einen schönen Ausblick über den Friedhof und den Ort.

Nach einem ausgiebigem Mittagessen war unser nächstes Ziel San Pedro La Laguna am Lago de Atitlan. (Der Mehrheit der Reisenden unbewusst gibt es ein Gedicht in der deutschen Sprache zu dieser Gegend; Eidelan schauen wir paar titlan an am lake atitlan. Der Author von diesem Meisterwerk der klassischen Literatur ist leider nicht bekannt) Der Weg zu San Pedro war kein leichter, erst nach drei Mal umsteigen kamen wir dort an. Auf dieser Strecke fuhren wir das erste Mal auf der panamerikanischen Autobahn, leider nur ein kurzes Stück. Warum leider fragen sich jetzt vielleicht manche; aus dem einfachen Grund, dass diese zweispurig ist, und daher solch lebensmüde Manöver wie Chickenbus versucht zwei Autos auf enger Bergstraße in Linkskurve zu überholen weniger oft zustande kommen.

Der Clemens las vor kurzem, dass der einzige Unterschied zwischen dem Chickenbus und dem kleineren Minibus die Geschwindigkeit ist. Was der Artikel aber vergessen hat zu erläutern, ist dass die Chickenbuses die Schnelleren sind.

Gegen aller Erwartung sind wir also heil in San Pedro angekommen und checkten in unsere Unterkunft ein. Da es schon späterer Nachmittag war, schauten wir uns gar nicht erst weit nach netten Lokalen um, sondern setzten uns einfach mit einem Erfrischungsgetränk an den Steg und genossen den Ausblick. Zum Abendessen gab es billige gute mexikanische Tacos, auf Empfehlung der Helenur.

Heute suchten wir am Vormittag nach einem anderen Hotel, weil wir mit dem bisherigen nicht ganz zufrieden waren und wir doch einige Nächte hier bleiben wollten. Mit etwas Glück fanden wir dann am Ende der Suche eine Unterkunft mit netten Sitzmöglichkeiten vor dem Zimmer, Ausblick auf den See, privatem Bad und das alles noch dazu billiger als zuvor.

Den restlichen Tag verbrachten wir eher gechillt, wozu einen der Ort aber auch ziemlich verleitet. Ein Smoothie hier, ein netter Park im Nicht-Touristen-Viertel dort und zur Krönung noch einmal ins Wasser gehüpft. So lässts sich leben! 👍🏼

Hier noch ein Bild mit Ausblick auf bunten Friedhof von Chichi-Hügel (geht grd net weil inet doof)

4 thoughts on “¡Hola amigo!

      1. Holaamigo ist eh mie 1x. Chichicastenango ist 2x…. Aber is eh wurscht… hauptsach es geht euch gut und ihr genießt das land..

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