Santa Marta

Am Tag der Ankunft habe ich mich zu aller Erst für fast 2 Stunden hingelegt, denn aus dem Hotel in Bogota wurde aus Zeitgründen doch nichts, folglich hab ich kaum geschlafen seit wir in Antigua aufgebrochen sind. Etwas erholt chillte ich mich an den Strand, aber in den Schatten weil die kolumbianische gelbe Sau gnadenlos herunter brannte. Besonders aktiv wurde ich nicht mehr an diesem Tag, zum Abendessen unterhielt ich mich mit meinen Zimmergenoßen; einem neuseeländischem Pensionisten und zwei jungerwachsene Briten.

Nach diesem Exzess an Faulheit begab ich mich gestern nach einer vormittäglichen Erfrischung im Meer auf den Weg nach Santa Marta (ca 8 Kilometer mit dem Bus, dauert aber ein Weilchen wegen ständigen Stopps). Die Stadt heißt nicht viel meiner Meinung nach. Es gibt eine relativ kleine Zone die die Altstadt seien soll, wobei der größere Unterschied zur restlichen Stadt hauptsächlich der verminderte Verkehr ist – wirkliche Altstadt-Architektur gibt es hier nicht viel zu sehen. Die Strandpromenade wirkt auch nicht sehr einladend, zum Teil weil sie auf der einen Seite von einem Frachthafen begrenzt ist und auf der anderen Seite von einem Kleinboothafen. Auf der Suche nach einem Mittagsessen stieß ich bei meinen ersten drei Wahlen auf geschlossene Pforten. Schließendlich fand ich einen billigen vegetarischen Sandwich Laden; das Menü mit Sandwich, Platanoschips und Getränk kostete nur ca 3€.

Die Buchgeschäfte die ich am Vortag bereits heraus gesucht habe, waren leider auch alle geschlossen. Wirklich gebraucht hab ich sie zum Glück nicht, ich wollte lediglich meinen Reiseführer auf den Neueren aufwerten. Ich schlenderte noch ein wenig durch die Straßen und Parks, bis ich das Cafe Ikaro entdeckte (die Großen sollten es kennen).

Wieder im Hostel hüpfte ich zum Sonnenuntergang nochmal schnell ins Wasser. Während kleine Nibbelfische mich belästigten lernte ich zwei von den hier arbeitenden Voluntären besser kennen. In deren Gesellschaft wurde der gestrigen Abend, zum ersten Mal seit langer Zeit, zu einer längeren und flüssigeren Nacht. Zum Glück für mein Börserl kostet das Bier hier nur 1,15€ an der Bar 👌🏼. Im Gespräch stellte sich heraus, dass eine der Voluntäre am Freitag nach Minca fährt, was auch meine nächste geplante Station ist. Anstatt also heute mühsam alleine dort hin zu finden, blieb ich den heutigen Tag noch hier am Strand (und in der Stadt für ATM und einen schnellen Flat White) und fahr erst morgen nach Minca.

Hier noch der Strand von meiner Unterkunft, zwei Statuen an der Unterkunft (eine davon der Gründer der Stadt) und ein slightly akward Selfie im Cafe Ikaro

5 thoughts on “Santa Marta

  1. Boaaah da kommen Erinnerungen hoch…. wär ich jetzt auch gerne. Stattdessen werd ich mir morgen in aller Frühe und im Dunklen und Trüben den Arsch abfrieren am Markt!
    Bitte wenn du nach Minca fährst geh zum Niall, dem Iren, den findest du sicher leicht, und grüß ihn ganz ganz lieb von mir (und uns allen whs.) und knuddel die uisce (“ishka”) seine süße hündin von mir. Und zeig ihm ein bild vom ghost….. und falls die 2 frauen, auch irinen , noch dort sind sags mir :-))
    Bussi

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