Von der Stadt in den Garten

Nach einer schweren Freitag-Nacht haben wir gestern Umgebung gewechselt, und zwar in das ruhige aber dennoch lebhafte Dorf Jardin. Nach eineinhalb Wochen Medellin tut die Abwechslung gut. Der selbsternannte schönste Ort Antioquias liegt in einem Tal umrungen von saftig grünen Hügeln. Der Hauptplatz wird von einer neugotischen Kirche dominiert, die zu dieser Jahreszeit von etlichen bunten Lichterketten beleuchtet wird. Kolumbianer scheinen grundsätzlich überdurchschnittlich viel Wert auf Weihnachtsdekoration zu legen, mit besonderem Schwerpunkt auf Weihnachtsmännern; für mich fühlt es sich trotz all dem aber überhaupt nicht wie Advent an. Wie auf jedem anständigen Dorfplatz gab es auch hier eine Menge Essensstände, um weniger als 3€ Euro gab es zum Abendessen also eine großzügige Portion gebratenes Schweinefleisch und Arepa mit Guacamole und roter Salsa.

Nach einem ordentlichen Schlaf “wanderten” wir heute eine Stunde zu einem nicht ganz so spannendem Wasserfall wie man uns vorgemacht hat. Erfrischend war das kühle Wasser trotzdem. Am Nachmittag sind wir mit einer alten hölzernen Seilbahn zu einem Aussichtspunkt gefahren, von wo wir nochmal einen kleinen Spaziergang machten. Die Ortschaft ist außerdem angenehm weil vergleichsweise wenige Touristen anzutreffen sind.

Internet-Gods have spoken, no pictures will be uploaded today, sadly. Maybe if you check back tomorrow 👌🏼

1. Wasserfall am weg zum Wasserfall

2. Straße am Platz

3. Strange distorted pic from cable car

4. Ausblick auf Jardin

5. Alte Seilbahn

6. Kirche bei Nacht

6 thoughts on “Von der Stadt in den Garten

  1. …seid ihr auch in so einer „holzhütte“ auf seilen hinauf gefahren😜
    idyllischer ort, schön gelegen. cool, die ganze kirche voller beleuchtung, das sollten sie hier auch tun😉

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