Salkantay und Machu Picchu

Disclaimer: ich hab nicht wirklicj Zeit gehabt den Blogeintrag nochmal zu proofreaden weil wir morgen wieder früh aufstehen müssen und außerdem hab ich vielleicht hier und da details vergessen weil ich es erst im Nachhinein geschrieben habe.

Die Tour startete mit einer zwei stündigen Fahrt nach Mollepata, wo wir frühstückten. Die Auswahl war ausgezeichnet, da wir aber eine riesige Gruppe sind (18 Leute, im Vergleich zu der 5 Personen starken Gruppe von Santa Cruz) war das Buffet schnell weggeputzt. Nach einer weiteren guten Stunde kamen wir zum Anfang des Pfads. Ein weiterer Kontrast zum letzten Trek war das Wetter zu Beginn, hier begannen wir direkt mit relativ starkem Regen. Naja, zum Glück sind die meisten ziemlich gut ausgerüstet gewesen (besonderen Dank an Mama!). Die Aufgabe für den ersten Tag war keine große, ca 2 Stunden zu einem See hinaufwandern, dort chillen, und dann von dort ca 1,5 Stunden wieder hinunter zu unserem 5-Sterne Basecamp. Es gab einen eigenen Essensraum, eine wahrhafte Küche, geschlafen wurde in kleinen Hütten auf (fast echten) Matratzen, Geschäfte wurden auf Porzelan mit einem Dach über dem Kopf verrichtet, was könnte das Herz mehr verlangen. Es war fast ein wenig zu viel, besonders weil unser Camp nicht das einzige war, immerhin waren wir etwas abgelegen. Das Essen war unglaublich gut und ausreichend, zur tea-time gab es sogar noch Popcorn. In unserer Freizeit spielten wir Karten, streichelten Puppies und fotografierten Lamas.

Nach einer entspannten Nacht hieß es den höchsten Punkt der Wanderung (4630m) zu erklimmen. Der Himmel war zwar etwas bewölkt, wir blieben aber den größten Teil des Aufstieges trocken. Der genaue Grund ist mir nicht bekannt, aber es schien wesentlich einfacher zu gehen als zum Punto Union am Santa-Cruz-Trek. Die Aussicht war dafür auch nicht ganz so umwerfend. Wir machten immer wieder Pausen auf dem Pfad während denen wir der Kultur der Inkas durch Erzählungen etwas näher gebracht wurden. Auf dem Weg zu dem niedriger gelegenen Mittagsessenplatz wurden wir leider wieder einmal von Regenwolken begleitet. Am Nachmittag wurde es aber lichter und wir kamen in das Übergangsgebiet von den Bergen in den Amazonas-Regenwald. Die zweite Nacht schliefen wir in Zelten, aber dafür gab es eine (eiskalte) Dusche und einen kleinen Shop wo wir Erfrischungsgetränke kaufen konnten. Mit einem kleinen Teil der Gruppe spielten und unterhielten wir uns demnach bis Mitternacht. Zum Glück wurden wir jeden Morgen mit Coca-Tee aufgeweckt; das macht den Start in den Tag gleich leichter.

Am dritten Tag folgten wir einem Fluss durch ein Tal, das immer verwucherter und grüner wurde. Am Weg gab es kleine Stopps wo wir tropische Früchte kaufen konnten. An diesem Tag waren wir ziemlich glücklich mit dem Wetter, auch der Weg war kein schwerer und ging hauptsächlich leicht bergab. Das letzte Stück mussten wir in einem kleinem Bus fahren, wir waren aber ein paar Leute zu viel, deswegen bin ich für ein kurzes Stück – bis wir zu einem zusätzlichem Gefährt kamen – am Dach gesessen! Wirklich gemütlich war es nicht, aber der Ausblick bewährte sich. Am frühen Nachmittag erreichten wir bereits unsere nächste Unterkunft, die vergleichbar zu der Zweiten war. Den restlichen Tag verbrachten wir in den nahe gelegenen Thermalquellen, die äußerst schön & natürlich gestaltet waren und einen richtig gut entspannen ließen. Auch an diesem Abend gingen wir um ca Mitternacht schlafen. Eigentlich waren wir recht müde, aber bei einem Lagerfeuer, guter Musik und Pisco Sour (peruanisches Getränk) war es dann doch lustig.

Am vierten Tag hätten wir eigentlich einen Teil eines originalen Inkapfad gehen sollen (aber nicht von dem ganz berühmten Inkapfad), von wo wir auch schon einen Blick auf Machu Picchu werfen hätten können. Da es aber die ganze Nacht geregnet hat, war der Weg dorthin nicht passierbar. Stattdessen marschierten wir auf einer – zum Glück schwach befahrenen – Straße bis wir zu einem winzigen Ort names Hidroelectrica kamen, von wo es neben/auf Schienen weiterging. Man könnte auch mit einem Zug nach Aguas Calientes fahren, das Dorf am Fuße des Berges von Machu Picchu, für eine Strecke von 11 Kilometern zahlt man aber fast 40€. Wir spazierten also; immer wieder konnte man schon Teile der weltberühmten Ruinen sehen. Die letzte Nacht verbrachten wir in einem erstaunlich schönem Hostel. Das letzte Abendmahl wurde leider nicht mehr von unseren Köchen zu bereitet, welche wahrhaftig gute Gerichte auftischten. Der Ort ansich war schöner als ich mir erwartet hab, viel Zeit zum erforschen hatten wir aber nicht. Den Abend vor dem großen Tag beendeten wir etwas früher als die Zwei davor, aufstehen mussten wir nämlich bereits um 4:00. Die Tickets für Machu Picchu haben nämlich ein Zeitfenster in welchem man in die Ruinen hinein darf, unseres war für 6:00, die zeitigste Option. Im Dunklen und Regen wanderten wir demnach ungefähr 40 Minuten zum Beginn des Weges den Berg hinauf. Dort mussten wir noch bis 5:00 warten bis dieser dann auch aufgesperrt wurde. Anschließend hieß es um die 500 Höhenmeter in 45 Minuten auf steilen & glitschigen Stufen zu erklimmen. Wer faul ist, kann auch für 12$ mit einem Bus fahren. Während des ziemlich anstrengenden Aufstieges, besonders da wir auf leeren Magen marschierten, war es noch komplett nebelig. Ich beeilte mich so gut ich konnte und war daher einer der Ersten vor dem Eingang. Unser Guide empfohl uns am Tag zuvor, gleich am Anfang noch 10 Minuten zu einem Aussichtspunkt zu gehen, um die Stadt ohne Menschen sehen zu können. Genau zur richtigen Zeit lichtete sich der Nebel und die bezaubernden Ruinen waren endlich vor einem. Tatsächlich konnten wir den Anblick für die ersten Minuten ungestört genießen, außer Lamas war noch niemand in der Stadt. Um 6:20 bekamen wir noch eine kleine geführte Tour, die allerdings nicht unglaublich spannend war. Danach waren wir frei selbst zu erforschen. Abgesehen von den zentralen Ruinen gingen wir außerdem noch zum Sonnentor, wo der berühmte Inkapfad beginnt undder genaue Punkt wo die Sonne am 21. Juni aufgeht. Um ca 9:00 wurde es dann komplett sonnig, wir waren also wieder einmal glücklicher als die Polizei erlaubt. Im Laufe des Vormittages wurde die Menschenmenge dann zwar schon immer größer, trotzdem übertraf die Besichtigung meine Erwartungen.

Unser Transport zurück nach Cusco ging um 15:00 von Hidroelectrica. Um 11:30 verließen wir daher die Ausgrabungsstätte und marschierten zurück. Wir aßen noch eine ausgiebige Mahlzeit, denn danach mussten wir 6,5 anstrengende Stunden im Bus verbringen. Wieder zurück in der Inkahauptstadt (um ca 22:00), hatte einer aus unserer Gruppe die geniale Idee noch was trinken zu gehen. Im Endeffekt wurde die Nacht zum Morgen und deswegen hatten wir heute einen der faulsten Tage bislang.

Alles in allem hatte diese Wanderung einen anderen Flair, teilweise fühlte es sich mehr wie ein Sommerlager an. Das ist nicht zwingendermaßen etwas Schlechtes, lediglich eine andere Erfahrung. Trotzdem sind wir an 4 der 5 Tagen ungefähr 20 Kilometer gegangen.

1. See von Tag 1

2. Same

3. Hütten der ersten Nacht

4. Landschaft beim ersten Camp

5. Lamas beim ersten Camp

6. Salkantay versteckt sich hinter Wolken und Tal in dem wir am 2. Tag gegangen sind

7. Cute puppy vor seinem Haus

8. Dorine im Nebel

(Alright das dauert grade zu lang weil das internet es nur gerade so schafft hochzuladen, morgen am nachmittag sollte ich zeit haben den rest hochzuladen)

Wir am höchsten Punkt des Treks (ich glaub so sind die beschreibungen einfacher zu verstehen oder haha?)

Ganze Gruppe (mit paar habe wir uns sehr gut verstanden

Alkohol aus einem Horn trinken

Sam (auch Dutch, wirkt als wären mehr dutch leute außerhalb ihres eigenen Landes) und Ich vor coolem Gletschersee

Unser äußerst sportlicher Guide konnte der Sucht nicht wiederstehen 😉 nein in wahrheit war das teil eines rituals und er hat sie nur angezündet

Schöner Papagei

Erster Hinweis auf unser Ziel

Erster Blick auf die niedrigeren Terrassen, auch wenn nicht sonderlich gut sichtbar auf der Quali

Extra schnell zu gehen hat sich ausgezahlt!

Beim raufgehen hab ich unter der regenjacke im schweiß gebadet 🌚

Machu Picchu vom Sonnentor aus

Schönes Pano von den Bergen rund herum

Wayna Picchu (junger Berg)

Der Halbkreis is der Sonnentempel, er hat nur zwei fenster die jeweils zum Ort zeigen wo die Sonne am 21 juni und 21 dezember aufgeht

More posing

Grouppic

chillen am sonnentor (ansich war das nicht so spannend zu sehen)

Tempel des Condor (die steine sollen ein Vogel sein)

Hauptplatz

Andere sicht auf weniger restaurierten teil der ruinen

Ich hoffe das waren alle coolen fotos, wir haben einen gruppenchat mit den trekleuten und alle haben fotos reingeschickt und jz is mein fotoalbum ein einziges chaos hahaha

6 thoughts on “Salkantay und Machu Picchu

  1. Kann mich den vorigen Kommentaren nur anschließen 🙂 Wahnsinns Trek, Wahnsinns Bilder! Freu mich Mega für dich dass es cool war und ihr so tolle Eindrücke sammeln konntet.

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