Bienvenidos a Bogotá

Wieder mal heißt es Abschied nehmen von Freunden, Familie und der Heimatstadt. Wieder mal geht es nach Lateinamerika. Dennoch wird dieses Mal Einiges anders sein, denn ich bin in bester Begleitung meiner Kommilitonin Viktoria und 3 Monate der vorraussichtlichen 6 Monate werden wir im Rahmen des Studiums in einem ecuadorianischen Spital verbringen.

Zuerst geht es aber nach Bogotá. Die Anreise verläuft reibungslos, wenn sie auch von Tür zu Tür um die 18 Stunden dauerte. Unsere Unterkunft ist gemütlich, hip und im kolonialstil. Die Stadt ist immernoch riesig und hat sich auch sonst wenig verändert zu meinem letzten Aufenthalt hier, ich habe sogar mein altes Hostel bei einem der zahlreichen Spaziergänge wiedererkannt.

Den ersten Abend lassen wir mit einem köstlichen und billigem Abendessen ausklingen und gehen früh (laut Ortszeit) ins Bett. Am nächsten Tag erwachen wir daher auch relativ zeitig. Nachdem die schnatternde Bande an Italo-Senioren den Küchenchef lang genug beschäftigt, bekommen auch wir unser Frühstück. Es gibt Eier mit einem Twist, das dazugehörige Weißbrot ist gleich im Omelett inkludiert, klingt komisch, schmeckt trotzdem gut. Den restlichen Tag verbringen wir mit einer walking-tour, einem Museumsbesuch und ein wenig Schlenderei.

Am zweiten vollen Tag stehen wir wieder früh auf und besteigen den Hausberg Monserrate. Der Aufstieg, der etwas mehr als eine Stunde dauert, bringt uns ganz schön ins Schwitzen, wahrscheinlich auch zum Teil auf Grund der ungewöhnten Höhe. Oben genießen wir den Ausblick und machen uns dann auf den Weg zurück ins Hostel, jedoch nicht bevor wir uns bei einem Markt ein paar Leckerein fürs Mittagessen holen. Leider macht sich die erste Magendarm-Geschichte dann bemerkbar und ich brauch erstmal ein bisschen Erholung. Obwohl wir beide nicht ganz fit sind, schaffen wirs dann doch nochmal außer Haus und schauen uns noch das bekannte Goldmuseum an (mäh, gibt Interessanteres) und gehen dann noch Abendessen (leider auch mäh).

Morgen geht es weiter richtung Zona Cafetera.

Unser Hostel
Skyline
Das erste Abendessen
Vor dem Justizpalast gab es eine Demo, ob sie für oder gegen die Regierung/den Präsidenten war, konnte ich nicht so genau erkennen.
Farbenfroher Laden
“Ganz klarer Fall von Elephantiasis”
Essenstände am weg zum Gipfel
Bissi eine rote Nase haben wir beide schon 🫣
Ausblick in die andere Richtung, Stadt soweit das Auge reicht

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