Beach vibes

Nach grausamen 14,5h sind wir in Montañita angekommen. In dem ursprünglich fast vollem Bus, war außer uns nur mehr eine andere Person. Dabei soll dies doch der beliebteste Strandort und normalerweise ein richtiges Partydorf sein. Wie sich herausstellt, war das bereits ein Omen für die Situation hier, aber mehr dazu gleich. Unser Hostel war am nördlichen, ruhigeren Ende des Orts und sehr schön gestaltet. Die Managerin war so freundlich und hat uns das Zimmer gleich zur Verfügung gestellt obwohl es noch zu früh für den eigentlichen Check-In war. Ob wir so fertig ausgeschaut haben? Wir nahmen jedenfalls dankend an, und gingen erstmal duschen. Nach einer kurzen Erholung, machten wir uns auf den Weg ins “Zentrum” um etwas zu frühstücken. Am Strand entlang, dauerte der Weg ca. 15 Minuten. Der Strand ist zwar nicht so idylisch und malerisch wie in Kolumbien an der Pazifikküste, aber dennoch schön groß, feiner Sand, eher wenig Müll und viele coole Strandbars/Restaurants. Nachdem wir an 3 Diskotheken und etlichen Cocktail-Standerln vorbeikamen, fanden wir ein zwei Häuserblöcke Dorfeinwärts ein sehr nettes Cafe. Gestärkt ging es zurück auf den Strand, die Sonne kam hinter den Wolken hervor, also checkten wir uns um 5$ 2 Liegen und einen Schirm. Bei unseren ersten Badegängen, machten wir die unangenehme Bekanntschaft mit kleinen miesen Quallen, aber die Stiche waren alle im Endeffekt recht harmlos und nach 10-50 Minuten (je nach Quallenart) vergessen. Am Nachmittag holten wir im Zimmer etwas Schlaf nach, bevor wir nochmal ins Dorf aufbrachen um unseren ersten Sonnenbrand mit Aftersun zu versorgen. Beim Sonnenuntergang schauten wir den locals beim Beachvolleyball zu, zu müde um selber zu spielen, wollten wir sie doch die nächsten Tage mal herausfordern. Meinen Geburtstag beendeten wir mit einem sehr köstlichem Abendessen und 1-2 guten Drinks.

So ging es dann die nächsten Tage dahin, 1 Mal hatten wir 1,5h Surfunterricht, 1 Mal machten wir Yoga, sonst chillten wir am Strand, ließen uns von den Wellen durchbeuteln, borgten uns auch noch selber Surfbretter aus, spielten Karten und lasen Bücher, spielten Beachvolleyball gegen die Einheimischen. Besonders die Rettungsschwimmer waren ziemlich gute Spieler. Das was wir so von deren Leben mitbekamen, wirkte ziemlich genial: mit ihren Kumpels am Rettungsschwimmer-Turm chillen, nach Lust und Möglichkeiten Surfen gehen, jeden Tag um 16:30 Beachvolleyball…

Abends gingen wir immer überraschend gut essen, das berühmte Nachtleben Montañitas bekamen wir allerdings nicht zur Sicht. Es war abgesehen von Samstag echt wenig los hier, die Küstenregion ist eindeutig am stärksten von der aktuellen Situation und dem damit einhergehenden Toursimusschwund getroffen, und es gab so ein krasses Überangebot an Gastro, Unterkünften, Surfschulen und Clubs, dass die meisten sehr mager besucht waren.

Es war wiedermal ein unglaublich schöner Zwischenurlaub. So schön, dass er uns unsere Post-Ecuador-Pläne überdenken ließ. Wir sind uns immer noch nicht sicher was wir machen wollen, Bolivien war lange Zeit das Ziel, dort gäbe es ziemlich viel coole Natur/Sachen zu machen, aber keinen Strand… Ein bisschen Zeit haben wir ja noch zu Überlegen. Jetzt sitzen wir gerade im Nachtbus zurück nach Quito, Montag müssen wir ja erst Nachmittags in die Klinik. Die gefürchteten 14,5h scheinen diesmal nur etwa 12h zu sein. Nächsten Sonntag (ich traus mich ja schon fast nicht mehr zu sagen) gehts weiter mit coolen Erfahrungen, denn da steht Galapagos am Plan. Ich hoffe, allen die diesen Blog lesen geht es gut, vermisse euch schon ein wenig.

Birthdaybrunch
Die gabs gratis beim Hostel zum ausborgen :d
Für das Feld, die Linien, und das Flutlicht haben die locals zusammengelegt. Gespielt wird umsonst
Abendstimmung
Persisch stand auch wieder am Programm
Hostel
Hostel
Die besten Surfer waren näher bei der Klippe
Vorher
Nacher
Unser schirmchen

5 thoughts on “Beach vibes

  1. … dieser “vorher” und “nacher” typ schaut cool aus, ist das ein ecuadorianer oder ein europäer? klingt nach schönen tagen am strand und das ist NICHT euer erster sonnenbrand in südamerika ich vermisse euch auch schon und schicke euch bussis aus wien 🙂

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  2. So cooler Blogeintrag, danke fürs am Laufenden halten.Und surfen is einfach gaga, das überlassen wir den am Meer lebenden 😅Freut mich dass ihr so viele geile Sachen seht und macht, a bissi eifersüchtig bin ich natürlich auch 🤭🤭Bei uns gab’s heute früh schneematsch aber zum Wochenende solls endlich wieder 20 Grad bekommen…Bussis aus dem kalten Wien

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